„…und was, wenn ich scheitere?“

Jede selbständige Tätigkeit trägt neben der Chance auf eine selbstbestimmte und wirtschaftlich tragfähige Existenz auch das Risiko einer finanziellen Krise in sich. Schuldenprobleme sind häufig ein Tabu. Insolvenz wird – zu Unrecht – gleichgesetzt mit persönlichem Scheitern. Alle, die ein Unternehmen gründen wollen, werden sich die Fragen stellen: „…und was, wenn ich scheitere?“. Dennoch wird über diese Seite der Existenzgründung wenig gesprochen. Das wird manche zu Unrecht von der Gründung abhalten.

Dabei bietet das Recht und speziell das Insolvenzrecht für Selbständige in der Krise nicht nur Verpflichtungen, sondern auch einen wirksamen Schutz. Deswegen kann es auch beruhigen zu wissen, dass eine Insolvenz nicht das Ende der Welt bedeuten muss.

Allerdings muss man dafür informiert handeln können, wenn im eigenen Unternehmen alle bisherigen Versuche zur Überwindung der Krise fehlgeschlagen sind und irgendwann der Zeitpunkt kommt, dass Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung drohen. Sollte ich dann Insolvenz anmelden (oder muss ich es sogar)? Was bedeutet das eigentlich und heißt das automatisch, dass ich dann nicht mehr selbständig sein kann? Werde ich meine Schulden je wieder los oder bin ich lebenslang überschuldet? In unserem Online-Vortrag wollen wir diesen und anderen Fragen nachgehen.

Ort
Online via zoom
Den Link erhaltet ihr nach der Anmeldung.

Datum
05.07.2021, 18:00-19:30 Uhr

Referent
Prof. Dr. Ulrich Krüger

Zur Anmeldung

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