Watertuun - Aquaponik Bremen

Watertuun, Anna Brünner, Enno Fricke, Denis Kapieske, Lucas Lansing und Julie Maywald

Einen Schritt in Richtung nachhaltige Lebensmittelproduktion machen Anna Brünner, Enno Fricke, Denis Kapieske, Lucas Lansing und Julie Maywald von der Universität Bremen: Watertuun – Aquaponik Bremen – plattdeutsch für Wassergarten – soll Bremens erste Aquaponik-Farm werden. Mitten in der Stadt können auf diese Weise Lebensmittel wie Fisch, Salat und Gemüse hergestellt werden. Denn Aquaponik verbindet die Kultivierung von Fischen in Aquakultur mit dem hydroponischen Anbau von Nutzpflanzen in einem gemeinsamen Wasserkreislaufsystem. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Produktion ist mit einem sehr geringen Frischwasserbedarf verbunden, es wird kein nährstoffreicher Boden benötigt und auch die Zugabe von Pestiziden oder Antibiotika ist nicht erforderlich. Durch die zentrale Lage fallen lange Transportwege weg, die Produkte können im Hofladen vertrieben und mit Lastenfahrrädern in Restaurants oder zu Privatpersonen nach Hause ausgeliefert werden. Damit ermöglicht Watertuun eine fast emissionsfreie Produktion von regionalen Lebensmitteln. Alle im Team bringen ihre jeweils eigene Expertise aus der Biologie, den Wirtschaftswissenschaften und sogar der Philosophie mit. Was sie verbindet: Sie sind mit dem Herzen dabei. „Uns ist es wirklich wichtig, das Projekt zu realisieren“, so das Team Watertuun. „Wir wollen jetzt schnell ein geeignetes Gebäude zu finden und dann das Projekt so ausweiten, dass sich auch andere beteiligen und profitieren.“