ShaVa

Platz 3: ShaVa – Vernetzen. Versorgen. Verbessern.

Den dritten Platz mit einem Preisgeld von 1000 Euro belegen Lena Gehring, Jennifer Frense, Rikea Harms, Marvin Mischke und Sabrina Osmer, eine Gruppe von Absolventinnen und Absolventen der Gesundheitswissenschaften. Dass sie so schnell mit etablierten Krankenkassen in vertraglichen Verhandlungen stehen würden, hätten sie selbst nicht vermutet. Im Rahmen eines Projekts während ihres Studiums kam ihnen die Idee, sich der Problematik des zunehmenden Hausärztemangels zu stellen und den Einsatz von Versorgungsassistenten (VA) zu optimieren. Diese übernehmen bereits Hausbesuche und andere delegierbare Aufgaben von niedergelassenen Ärzten, sind aber noch nicht optimal ausgelastet. Zur besseren Vernetzung von Hausärzten und VA entwickelten die Studierenden die Online-Applikation ShaVa. Hier können Ärzte und VA ihr Profil mit der Angabe von zu delegierenden Aufträgen bzw. Qualifikationen, Sprachen und anderweitigen Kompetenzen anlegen. Auf diese Weise können VA Aufträge von verschiedenen Ärzten erhalten und so ihre Kapazität optimal ausschöpfen. Funktionen zum individuellen Terminmanagement und zur Kommunikation zwischen Hausarzt, VA und Patient sind ebenfalls mitgedacht.