Artfacts-Plattform

Platz 3: Artfacts-Plattform, Leonardo de Araújo, Nina Hentschel und Zhou Yuen Fang

„Museumsarbeit muss besser gehen als mit dem klassischen Audioguide.“ Das dachten sich Leonardo de Araújo, Nina Hentschel und Zhou Yuen Fang von der Universität Bremen. Sie schaffen mit ihrer Businessidee für die Mitarbeiter von Kulturinstitutionen einen völlig neuartigen datengesteuerten kuratorischen Rahmen. Die Artfacts-Plattform kombiniert Leonardo de Araújos Faible für Kultur und Informatik. Sie ist eine Software, welche die kuratorische Praxis kosten- und benutzerfreundlich unterstützt. Mit ihrer Hilfe können Kultureinrichtungen ihre digitalen Sammlungen reorganisieren und neu interpretieren. Sie bietet effektive Strategien, um dem Publikum Zugang zu digitalen Sammlungen zu ermöglichen und eröffnet dadurch Innovative Kommunikationswege für die multimediale pädagogische Museumsarbeit. „Das ist mehr als überfällig in einer Zeit, wo fast alle Menschen ständig ihr Smartphone in der Hand halten“, findet Nina Hentschel. Zusätzlich bietet die Artfacts-Plattform ihren Kunden die Möglichkeit, die eigenen Datensammlungen anzureichern, indem sie sie mit den Daten anderer Kulturinstitutionen teilen und koppeln. Die Artfacts-Plattform konzentriert sich somit nicht auf die Verwaltung von Sammlungen, sondern auf die Wiederverwendung von Datensätzen als Quelle für die unterschiedlichsten digitalen Interpretationen von kulturellen und historischen Objekten.